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Was ist Intralogistik?

Definition

Intralogistik umfasst alle Material- und Warenflüsse samt der zugehörigen Informationsflüsse, die innerhalb eines Betriebsgeländes stattfinden. Der Begriff grenzt sich bewusst von der externen Logistik (Transport, Spedition, Distribution) ab und konzentriert sich auf die Organisation, Steuerung und Optimierung interner Prozesse - vom Wareneingang über Lagerung und Kommissionierung bis zum Versand.

Der Begriff wurde 2004 vom VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) eingeführt und hat sich seitdem als Standardbezeichnung in der deutschsprachigen Logistikbranche etabliert.

Kernprozesse der Intralogistik

Die Intralogistik umfasst eine Kette aufeinander aufbauender Prozesse:

  • Wareneingang: Annahme, Identifikation und Qualitätskontrolle eingehender Waren
  • Einlagerung: Transport der Ware zum Lagerplatz und Verbuchung im Lagerverwaltungssystem (WMS)
  • Lagerung: Bestandsführung, Lagerverwaltung und Bestandsoptimierung
  • Kommissionierung: Auftragsbezogene Zusammenstellung von Waren aus dem Lagerbestand - der arbeitsintensivste Prozess und mit branchenüblich 40-55 % der Lagerkosten der größte Kostenblock
  • Verpackung: Auftragskonforme Verpackung und Versandvorbereitung
  • Versand: Bereitstellung und Übergabe an den externen Logistikdienstleister

Hinzu kommen Querschnittsaufgaben wie innerbetrieblicher Transport, Leergut-Management und Retourenabwicklung.

Kommissionierstation aus der Vogelperspektive mit Operator am Arbeitsplatz und Pushback-Compartments als Behälter-Zwischenspeicher

Technologien und Trends

Die Intralogistik durchläuft einen tiefgreifenden Wandel. Zentrale Entwicklungen:

  • Automatisierung: Von Fördertechnik und Regalbediengeräten bis hin zu autonomen mobilen Robotern (AMR) und Goods-to-Person-Systemen. Die Automatisierung zielt darauf ab, manuelle, repetitive Tätigkeiten zu reduzieren und den Durchsatz zu steigern.
  • Software-Steuerung: Moderne Warehouse Management Systeme (WMS), Warehouse Execution Systems (WES) und Flottenmanagement-Software koordinieren Mensch und Maschine in Echtzeit.
  • Industrie 4.0 und IoT: Vernetzte Sensorik, Echtzeit-Datenanalyse und digitale Zwillinge ermöglichen vorausschauende Wartung und dynamische Prozessoptimierung.
  • Retrofit statt Neubau: Statt bestehende Lager komplett zu ersetzen, setzen immer mehr Intralogistik-Unternehmen auf Automatisierungslösungen, die in bestehende Infrastruktur integriert werden können.

NEO als Intralogistik-Unternehmen

NEOintralogistics ist ein Intralogistik-Unternehmen mit Fokus auf die Automatisierung der Kommissionierung in bestehenden Fachbodenregallagern. Autonome mobile Roboter bringen die Behälter zur Goods-to-Person-Station, das proprietäre Betriebssystem NEO:os orchestriert Flotte, Station und WMS-Anbindung - ohne Umbauten an der bestehenden Regaltechnik.

Abgerechnet wird pro Pick, mit €0 Vorab-Investition. Der Go-live erfolgt in 6-8 Wochen; klassische Automatisierungsprojekte benötigen 12-36 Monate.

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