E-Commerce Fulfillment automatisieren – im bestehenden Lager
E-Commerce-Fulfillment lebt von Flexibilität: breite Sortimente, schwankende Tagesvolumen, saisonale Peaks – und gleichzeitig wächst der Druck auf Lieferzeiten und Personalkosteneffizienz. NEO automatisiert Ihr bestehendes Fachbodenlager ohne Umbau, ohne hohe Vorabinvestition und mit einem Kostenmodell, das mit Ihrem Volumen skaliert.
NEOintralogistics automatisiert E-Commerce-Fulfillment-Lager mit bestehendem Fachbodenregal im Pay-per-Pick-Modell. NEO:runner Roboter bringen Behälter zur Kommissionierstation – ohne Neubau, ohne hohe Investition. Kosten entstehen pro Pick und skalieren mit dem Volumen. Go-live in 6-8 Wochen. Unternehmen reduzieren Pickpersonal um bis zu 70 % und sind bereit für den nächsten Saisonpeak.
Die Herausforderungen im E-Commerce-Fulfillment
Saisonale Peaks
Black Friday, Weihnachtsgeschäft, Flash Sales – Tagesvolumina können sich innerhalb weniger Stunden vervielfachen. Klassische Automatisierungssysteme sind auf Durchschnittsdurchsatz ausgelegt, nicht auf Spitzen.
Breites SKU-Spektrum
Von Schnelldrehern bis zu Long-Tail-Artikeln – ein typisches E-Commerce-Sortiment umfasst Tausende von SKUs mit sehr unterschiedlichen Pick-Frequenzen. Das System muss beides abdecken.
Liefer-Druck: Same-Day & Next-Day
Konsumenten erwarten Lieferzusagen am Bestelltag. Verzögerungen in der Kommissionierung erzeugen Stornierungen und negative Bewertungen, die direkt auf die Conversion-Rate wirken.
Abhängigkeit von Zeitarbeit
In Peaks entsteht in E-Commerce-Fulfillment-Betrieben massiver Personalaufwuchs im Kommissionierbereich. Temporärkräfte sind schwer zu finden, teuer und brauchen Einarbeitungszeit - die im Peak nicht vorhanden ist.
Bestehende Infrastruktur
Die meisten Fulfillment-Betriebe arbeiten in angemieteten Hallen mit vorhandenen Fachbodenregalen. Ein Neubau oder Systemwechsel käme einem Lagerstillstand gleich – während die Bestellungen weiterlaufen.
Das Ergebnis: Viele E-Commerce-Betriebe investieren in Peak-Personal statt in Automatisierung – und bleiben dauerhaft in einem Zyklus aus Recruiting, Einarbeitung und Qualitätsproblemen.
Warum NEO für E-Commerce-Fulfillment?
NEO ist keine Lösung für Greenfield-Projekte mit Millionenbudgets. NEO ist gebaut für Betriebe, die mit dem arbeiten, was sie haben: bestehende Fachbodenregale, laufender Betrieb, begrenzte Zeit bis zum nächsten Peak.
Pay-per-Pick statt CapEx: Sie zahlen pro Pick – nicht pro Roboter, nicht pro Monat. In der Hochsaison steigen Ihre Automatisierungskosten proportional mit dem Volumen. In der Nebensaison sinken sie genauso. Kein Fixkostenblock, kein Abschreibungsrisiko. Mehr zum Pay-per-Pick-Modell
Go-live vor dem nächsten Peak: Von der Entscheidung bis zum ersten automatisierten Pick: 6-8 Wochen. Das ist entscheidend für E-Commerce-Betriebe, die einen konkreten Peak-Termin vor sich haben – nicht 18 Monate Zeit für ein klassisches Automatisierungsprojekt.
Retrofit statt Neubau
Die NEO:runner navigieren in Ihren vorhandenen Regalgassen (ab 85 cm Breite). Keine Bauarbeiten, kein Regaltausch, keine Betriebsunterbrechung. Die Roboter teilen sich den Raum mit manuellen Kommissionierern – ein Parallelbetrieb ist von Tag 1 möglich. Wie das Retrofit funktioniert
70 % weniger Pickpersonal: Im automatisierten Bereich entfällt der manuelle Laufweg vollständig. Das bedeutet im Peak: weniger Abhängigkeit von Zeitarbeit, weniger Einarbeitungsaufwand, stabilere Pick-Qualität auch unter Volumenspitzen.
Collaborative Picking - Black Friday ohne Kapazitäts-Glasdecke
Saisonale Peaks zwingen klassische Automatisierung in eine binäre Wahl: Auf den Peak dimensioniert, zahlt der Betrieb elf Monate im Jahr für Leerkapazität. Auf den Schnitt dimensioniert, bricht der Black Friday ein - und die Stornierungen, Bewertungen und Conversion-Verluste folgen.
NEO bricht diesen Trade-off durch Collaborative Picking (kollaboratives Kommissionieren): Roboter und Kommissionierer arbeiten in derselben Halle, im selben Pickprozess. Sie dimensionieren die Roboterflotte für das normale Tagesvolumen - und ergänzen sie zur Hochsaison flexibel mit zusätzlichen Pickern, die direkt neben den Robotern arbeiten.
Konkret für den E-Commerce-Peak:
- Operative Kapazität skaliert mit dem Bestelleingang - nicht mit einer fix gebauten Anlage
- Saisonkräfte arbeiten an derselben Station, im selben Workflow wie das Stammteam - kurze Einarbeitung statt zweitem manuellen Setup
- Pay-per-Pick trägt das wirtschaftlich: mehr Picks im Peak = mehr Roboter-Kapazität, im Februar wieder weniger - ohne Hardware zu kaufen
- Black Friday, Cyber Week, Weihnachtsgeschäft werden planbar, statt jedes Jahr neu mit Recruiting und Volumenrisiko verbunden
So funktioniert NEO im E-Commerce-Lager
Analyse und Pilotplanung
NEO bewertet Ihr Lager – Gangbreiten, Regalhöhen, SKU-Profil und Kommissioniervolumen. Gemeinsam definieren wir einen Pilotbereich, der Ihren umsatzstärksten oder personalintensivsten Bereich abdeckt.
Installation im laufenden Betrieb
NEO:runner Roboter und Kommissionierstation werden im bestehenden Fachbodenregal installiert. Kein Umbau, keine Betriebsunterbrechung. Der restliche Lagerbetrieb läuft während der Einrichtung ungestört weiter.
Go-live und Pilotbetrieb
Nach 6-8 Wochen startet der automatisierte Betrieb. Kommissionierer arbeiten an der PickStation, Roboter bringen die Behälter aus dem Regal. Der Durchsatz ist vom ersten Tag an messbar.
Skalierung vor dem nächsten Peak
Bewährt sich der Pilot, skalieren Sie durch zusätzliche Stationen und Roboter – ohne Bauarbeiten, ohne Betriebsunterbrechung, und idealerweise rechtzeitig vor der nächsten Hochsaison.
Was E-Commerce-Fulfillment mit NEO leistet
NEO:os platziert Schnelldreher automatisch näher an der PickStation, Long-Tail-Artikel weiter entfernt. Das verkürzt die durchschnittliche Roboter-Laufzeit pro Pick und hält den Durchsatz auch bei breitem Sortiment hoch.
Aktuell gibt es keinen anderen Anbieter außer NEO, der Goods-to-Person-Automatisierung speziell für Fachbodenregal-Umgebungen anbietet. Wir haben das Potenzial dieser Innovation früh erkannt und gehören nun zu den ersten, die sie im Live-Betrieb einsetzen.
NEO läuft im Parallelbetrieb mit manueller Kommissionierung: Roboter und PickStations übernehmen den automatisierten Teil, Mitarbeiter können weiterhin manuell pro Auftrag oder Sortimentsbereich kommissionieren. Sie steuern den Anteil der automatisierten Picks selbst.
Conrad Electronic ist damit die erste Enterprise-Referenz für Goods-to-Person-Automatisierung im konventionellen Fachbodenregal – und zeigt, dass auch große, komplexe E-Commerce-Lagerbetriebe diese Technologie im laufenden Betrieb einführen können.
Technische Voraussetzungen
| Regalsystem | Standard-Fachbodenregal | Kein Spezialregal nötig |
| Gangbreite | ab 85 cm | |
| Regalhöhe | bis 250 cm | |
| Artikelgröße | max. 380 × 270 × 140 mm | L × B × H |
| Artikelgewicht | max. 5 kg | |
| Pickvolumen | ab 5.000 Picks/Tag | empfohlen |
| Boden | Ebener, tragfähiger Hallenboden | |
| WLAN | Flächendeckende Abdeckung | im Lagerbereich |
NEO ist ideal für E-Commerce-Betriebe, die:
- Fulfillment im bestehenden Fachbodenlager betreiben und automatisieren wollen
- Saisonale Peaks ohne massiven Personaleinsatz bewältigen wollen
- Den Go-live vor einem konkreten Peak-Termin brauchen (6-8 Wochen)
- Das Investitionsrisiko vermeiden und Kosten variabel halten wollen
Nicht die beste Wahl für:
- Reine Palettenlager ohne Fachbodenregal
- Artikel, die die Größen- oder Gewichtsgrenzen überschreiten
- Lager mit weniger als 5.000 Picks pro Tag
- Betriebe, die einen vollständigen Lagerneubau mit Shuttle-System planen
Häufig gestellte Fragen
Kann NEO saisonale Peaks wie Black Friday abdecken?
Ja - das ist genau der Anwendungsfall, für den NEO entwickelt wurde, durch Collaborative Picking. Klassische Automatisierung zwingt zur Wahl zwischen Peak-Auslegung (elf Monate Leerkapazität) und Schnitt-Auslegung (Peak-Crash). Mit NEO arbeiten Roboter und Kommissionierer im selben Pickprozess: Sie dimensionieren die Flotte für das normale Volumen und ergänzen sie vor der Hochsaison mit zusätzlichen Pickern, die direkt neben den Robotern arbeiten. Pay-per-Pick trägt das wirtschaftlich - Kosten skalieren mit dem Volumen, kein Fixkostenblock. Mehr zum Pay-per-Pick-Modell
Wie schnell ist NEO vor einem konkreten Peak-Termin einsatzbereit?
Von der Auftragsbestätigung bis zum Go-live vergehen 6-8 Wochen. Das schließt WMS-Integration, Installation der NEO:runner Flotte und Inbetriebnahme der Kommissionierstation ein. Wenn Ihr nächster Peak (z. B. Black Friday, Weihnachtsgeschäft) innerhalb dieser Vorlaufzeit liegt, vereinbaren Sie ein Gespräch so früh wie möglich, damit wir den Zeitplan gemeinsam prüfen können.
Eignet sich NEO für Lager mit breitem SKU-Spektrum – Fast Mover und Long Tail zusammen?
Ja. NEO:os verwaltet Artikel auf Fachebene – unabhängig von der Pick-Häufigkeit. Schnelldreher und Long-Tail-Artikel können im selben Regalbereich liegen. Das System optimiert die Missionszuweisung je nach aktuellem Auftragseingang und Roboterverfügbarkeit.
Unterstützt NEO kombinierte Picks – Aufträge mit mehreren unterschiedlichen Artikeln?
Ja. NEO:os unterstützt Multi-Order-Picking an der Kommissionierstation. Mehrere Aufträge werden parallel bearbeitet, Behälter werden sequenziell bereitgestellt. Der Kommissionierer entnimmt Artikel direkt dem richtigen Auftragsbehälter.
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Erfahren Sie in einem 30-minütigen Gespräch, wie NEO in Ihr E-Commerce-Lager passt – mit einer konkreten Einschätzung zu Ihren Peaks, Ihrem Sortiment und den erreichbaren Ergebnissen.
Oder lesen Sie, wie Conrad Electronic NEO im laufenden Betrieb eingeführt hat: Case Study Conrad Electronic →
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