3PL Lager automatisieren ohne Neubau
Als 3PL-Betreiber kennen Sie das Dilemma: Ihre Kunden erwarten schnelle, fehlerfreie Fulfillment-Leistung – aber enge Margen und schwankende Volumen machen klassische Automatisierungsinvestitionen zum Risiko. NEO automatisiert Ihr bestehendes Fachbodenlager ohne Umbau, ohne hohe Vorabinvestition und mit einem Kostenmodell, das zu 3PL-Verträgen passt.
NEOintralogistics automatisiert 3PL-Lager mit bestehenden Fachbodenregalen im Pay-per-Pick-Modell. NEO:runner Roboter bringen Behälter aus dem Regal zur Kommissionierstation - ohne Neubau, ohne hohe Investition. Kosten entstehen pro Pick und skalieren mit dem Volumen. Go-live in 6-8 Wochen. 3PL-Betreiber reduzieren Pickpersonal um bis zu 70 % und können neue Kunden schneller onboarden.
Die Herausforderungen im 3PL-Lager
Multi-Client-Fulfillment
Jeder Kunde bringt ein anderes Artikelspektrum, andere Verpackungsanforderungen und andere SLA-Erwartungen mit. Ihr Lager muss all das parallel bedienen.
Volumenschwankungen
Saisonpeaks, Kampagnen-Spitzen und Kunden-Onboarding erzeugen unberechenbare Volumensprünge. Beim nächsten Client-Offboarding fällt das Volumen genauso schnell wieder.
Margendruck
3PL-Verträge haben enge Kalkulationen. Eine klassische Lagerautomatisierung mit 500.000 Euro Investition lässt sich nicht auf einen einzelnen Kundenvertrag umlegen.
Abhängigkeit von Zeitarbeit
In Peak-Phasen entsteht erheblicher Personal-Mehrbedarf - typisch 30 bis 50 % zusätzliche Zeitarbeit. Teuer, schwer zu finden, einarbeitungsintensiv. Gleichzeitig bleibt die Frage: Wer hilft im Februar, wenn das Volumen wieder fällt?
Bestandsgebäude
Sie arbeiten in angemieteten Hallen mit bestehender Infrastruktur. Ein Neubau oder Komplettumbau kommt nicht in Frage.
Das Ergebnis: Viele 3PL-Betreiber automatisieren gar nicht – und verlieren dadurch Wettbewerbsfähigkeit und Marge.
Warum NEO für 3PL-Betreiber?
NEO wurde für genau die Situation entwickelt, in der sich die meisten 3PL-Betreiber befinden: bestehende Fachbodenregale, variable Volumen, enge Margen.
Pay-per-Pick statt CapEx: Sie zahlen pro Pick - nicht pro Roboter, nicht pro Monat. Wenn das Volumen eines Kunden sinkt, sinken Ihre Automatisierungskosten mit. Wenn ein neuer Kunde dazukommt, skalieren Sie die Kapazität nach oben. Das Modell passt zu 3PL-Verträgen, weil es Automatisierungskosten direkt an Fulfillment-Erlöse koppelt. Mehr zum Pay-per-Pick-Modell
Retrofit statt Neubau: Die NEO:runner navigieren in Ihren bestehenden Regalgängen (ab 85 cm Gangbreite). Kein Umbau, kein Regaltausch, keine Betriebsunterbrechung. Andere Kundenbereiche im Lager laufen während der Installation ungestört weiter. Wie das Retrofit funktioniert
Schnell live, flexibel skalierbar
Go-live in 6-8 Wochen: Von der Auftragsbestätigung bis zum ersten automatisierten Pick vergehen 6-8 Wochen. Schnell genug, um neue 3PL-Kunden mit automatisierter Fulfillment-Kapazität zu onboarden - nicht erst nach einem 18-monatigen Bauprojekt.
70 % weniger Pickpersonal: Im automatisierten Bereich reduziert sich der manuelle Kommissionieraufwand um 70 %. In Peakzeiten bedeutet das: weniger Abhängigkeit von teurer Zeitarbeit, weniger Einarbeitungszeit, stabilere Qualität.
Multi-Client-fähig: NEO:os verwaltet Artikelstämme, Lagerplätze und Aufträge mandantenweise. Sie können verschiedene Kundenvolumen über dasselbe System abwickeln - mit sauber getrennter Auftragssteuerung.
Collaborative Picking - Peak-Kapazität ohne Zeitarbeit-Risiko
Volumenschwankungen sind der Kern des 3PL-Geschäfts. Die klassische Antwort - 30 bis 50 % Mehrbedarf an Zeitarbeit in Peaks - ist teuer, schwer zu organisieren und qualitätskritisch.
NEO bricht diesen Trade-off durch Collaborative Picking (kollaboratives Kommissionieren): Roboter und Kommissionierer arbeiten in derselben Halle, im selben Pickprozess. Sie dimensionieren die Roboterflotte für die Grundlast Ihres Mandantenmix - und ergänzen sie zur Hochsaison flexibel mit zusätzlichen Pickern, die direkt neben den Robotern arbeiten.
Das Ergebnis:
- Kein zweiter, separater manueller Workflow, der saisonal hochgefahren werden muss
- Weniger Abhängigkeit vom angespannten Zeitarbeit-Markt
- Pay-per-Pick trägt das wirtschaftlich: Mehr Picks im Peak = mehr Roboter-Kapazität, ohne dass Sie Hardware kaufen oder leasen
- Kürzere Einarbeitung für Saisonkräfte: Sie picken an derselben Station nach demselben Prozess, mit dem die Stammbelegschaft arbeitet
Für 3PL-Betreiber ist das oft das stärkste Argument: Sie automatisieren die Grundlast und behalten gleichzeitig die operative Flexibilität, in Peaks mit Menschen aufzustocken - ohne in jeder Saison ein neues Workflow-Setup hochzuziehen.
So funktioniert NEO im 3PL-Umfeld
Analyse und Pilotplanung
NEO bewertet Ihr Lager - Gangbreiten, Regalhöhen, Artikelspektrum und Kommissioniervolumen. Gemeinsam definieren wir einen Pilotbereich, der einen oder mehrere Ihrer 3PL-Kunden abdeckt.
Installation im laufenden Betrieb
NEO:runner Roboter und Kommissionierstation werden in Ihrem bestehenden Fachbodenregal installiert. Kein Umbau, keine Betriebsunterbrechung. Andere Lagerbereiche und Kunden bleiben unberührt.
Go-live und Pilotbetrieb
Nach 6-8 Wochen starten Sie den automatisierten Betrieb. Picker arbeiten an der Kommissionierstation, Roboter bringen die Behälter aus dem Regal - bis zu 400 Picks pro Stunde.
Skalierung nach Bedarf
Bewährt sich der Pilot, skalieren Sie auf weitere Lagerbereiche und Kunden. Zusätzliche Stationen und Roboter werden hinzugefügt, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
Was 3PL-Lager mit NEO erreichen
Kein anderer Anbieter verbindet eine so einfache Automatisierungslösung mit einer höheren Lagerdichte wie NEO. Wir sehen großes Potenzial, unsere Fulfillment-Strategie mit NEO deutlich zu unterstützen.
NEO läuft im Parallelbetrieb mit manueller Kommissionierung: Roboter und PickStations übernehmen den automatisierten Teil, Mitarbeiter können weiterhin manuell pro Auftrag oder Mandant kommissionieren. Sie steuern den Anteil der automatisierten Picks pro Kundensegment selbst.
Der Pilot-First-Ansatz war entscheidend: Versandmanufaktur konnte das Konzept mit überschaubarem Risiko validieren, bevor sie in die Skalierung investierten - genau das Vorgehen, das im 3PL-Geschäft sinnvoll ist.
Technische Voraussetzungen
| Regalsystem | Standard-Fachbodenregal | Kein Spezialregal nötig |
| Gangbreite | ab 85 cm | |
| Regalhöhe | bis 250 cm | |
| Artikelgröße | max. 380 × 270 × 140 mm | L × B × H |
| Artikelgewicht | max. 5 kg | |
| Pickvolumen | ab 5.000 Picks/Tag | empfohlen |
| Boden | Ebener, tragfähiger Hallenboden | |
| WLAN | Flächendeckende Abdeckung | im Lagerbereich |
NEO ist ideal für 3PL-Betreiber, die:
- Multi-Client-Fulfillment in bestehenden Fachbodenlager-Hallen abwickeln
- Schwankende Volumen mit variablen Kosten abbilden wollen
- Neue Kunden schnell mit automatisierter Kapazität onboarden möchten
- Temporärkräfte in der Kommissionierung reduzieren wollen
Nicht die beste Wahl für:
- Reine Palettenlager ohne Fachbodenregal
- Artikel, die die Größen- oder Gewichtsgrenzen überschreiten
- Lager mit weniger als 5.000 Picks pro Tag
- Standorte, die einen Komplettneubau mit Shuttlesystem planen
Häufig gestellte Fragen
Eignet sich NEO für Multi-Client-Fulfillment?
Ja. NEO:os verwaltet Artikelstämme und Aufträge mandantenweise. Sie können mehrere 3PL-Kunden über dasselbe System bedienen - mit getrennter Auftragssteuerung und separater Leistungserfassung pro Mandant.
Wie flexibel ist die Skalierung bei Volumenschwankungen?
Sehr flexibel - durch Collaborative Picking. Roboter und Kommissionierer arbeiten im selben Pickprozess. Sie dimensionieren die Roboterflotte für die Grundlast und ergänzen sie zur Hochsaison flexibel mit zusätzlichen Pickern, die direkt neben den Robotern arbeiten - kein zweiter manueller Workflow, der separat aufgebaut werden muss. Im Pay-per-Pick-Modell zahlen Sie nur für tatsächlich durchgeführte Picks. Bei Volumenrückgang sinken Ihre Kosten proportional, ohne Fixkostenblock. Mehr zum Pay-per-Pick-Modell
Kann ich NEO parallel zum laufenden Betrieb installieren?
Ja. Die Installation findet im bestehenden Lager statt, ohne Betriebsunterbrechung. Andere Kundenbereiche und manuelle Prozesse laufen während der Einrichtung ungestört weiter. Das ist besonders für 3PL-Betreiber relevant, die mehrere Kunden in einer Halle bedienen.
Wie passt Pay-per-Pick zu 3PL-Vertragsmodellen?
Pay-per-Pick koppelt Automatisierungskosten direkt an das Fulfillment-Volumen. Wenn Sie Ihren Kunden pro Auftrag oder pro Sendung abrechnen, passen die Pickkosten auf dieselbe Logik. Es gibt keine CapEx-Position, die Sie über mehrere Kundenverträge amortisieren müssen - die Kosten fließen als OpEx direkt in Ihre Kundenkalkulation. Mehr zum Pay-per-Pick-Modell
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