Ware-zur-Person (Goods-to-Person) - Artikel kommen zum Kommissionierer
Die Kommissionierstation von NEO kehrt das traditionelle Kommissionierprinzip um: Statt dass Mitarbeiter zu den Regalen laufen, bringen autonome mobile Roboter die Behälter direkt zum ergonomischen Arbeitsplatz. Ein Roboterarm präsentiert den Behälter, der Kommissionierer entnimmt die Ware, und der Roboter räumt zurück – gesteuert durch NEO:os. Kein Laufen, kein Suchen, kein Bücken. Integriert in bestehende Fachbodenregale, ohne Umbau.
Die Kommissionierstation von NEO kehrt das traditionelle Kommissionierprinzip um: Statt dass Mitarbeiter zu den Regalen laufen, bringen autonome mobile Roboter die Behälter direkt zum ergonomischen Arbeitsplatz. Ein Roboterarm präsentiert den Behälter, der Kommissionierer entnimmt die Ware, und der Roboter räumt zurück - gesteuert durch NEO:os. Kein Laufen, kein Suchen, kein Bücken. Integriert in bestehende Fachbodenregale, ohne Umbau.
Was ist Ware-zur-Person (Goods-to-Person)?
In der traditionellen Lagerkommissionierung - dem Person-zur-Ware-Prinzip - laufen Mitarbeiter zu den Regalen, um Artikel zu entnehmen. In einem typischen Fachbodenlager bedeutet das 10 bis 15 Kilometer Fußweg pro Schicht. Der größte Teil der Arbeitszeit entfällt nicht auf das eigentliche Picken, sondern auf Laufen, Suchen und Orientieren.
Ware-zur-Person (Goods-to-Person, G2P) dreht dieses Prinzip um: Die Artikel kommen zum Kommissionierer, nicht umgekehrt. Ein automatisiertes System - bestehend aus Transportrobotern, einer Präsentationsstation und einer Steuerungssoftware - bringt den richtigen Behälter zum richtigen Zeitpunkt an den Arbeitsplatz.
Das Ergebnis: Die Laufwege entfallen vollständig. Der Kommissionierer konzentriert sich ausschließlich auf die wertschöpfende Tätigkeit - die Entnahme und Zuordnung der Artikel.
NEO bringt dieses Prinzip in bestehende Fachbodenlager. Während klassische Goods-to-Person Systeme einen Neubau oder spezielle Regaltechnik (AKL, Shuttle) voraussetzen, arbeitet die Kommissionierstation von NEO mit Ihren vorhandenen Regalen. Mehr zur Retrofit-Integration
Wie die NEO:pickstation funktioniert
Systemarchitektur: NEO:os (Orchestrierungssoftware) koordiniert eine Flotte von NEO:runner Robotern, die Behälter aus bestehenden Fachbodenregalen entnehmen und zur Kommissionierstation transportieren. Dort präsentiert ein Roboterarm den Behälter ergonomisch. Nach der Entnahme durch den Kommissionierer transportiert der AMR den Behälter zurück ins Regal. Die gesamte Steuerung erfolgt über NEO:os mit Anbindung an Ihr WMS per REST-API.
Auftragssteuerung
NEO:os empfängt Kommissionieraufträge von Ihrem WMS und plant die optimale Reihenfolge. Aufträge werden gruppiert, um Roboter-Fahrwege zu minimieren und die Stationsauslastung zu maximieren.
Behälter-Transport
Ein NEO:runner fährt autonom zum Fachbodenregal, identifiziert den Zielbehälter per 3D-Kamera und entnimmt ihn. Der Roboter transportiert den Behälter zur Kommissionierstation.
Präsentieren und Picken
An der Station präsentiert der Roboterarm den Behälter in ergonomischer Position. Pick-by-Light oder Pick-by-Display zeigt dem Kommissionierer Artikel, Menge und Zielbehälter an. Der Kommissionierer entnimmt die Ware und bestätigt den Pick.
Rückführung und Rückmeldung
Der AMR transportiert den Behälter zurück an seinen Stellplatz im Regal. NEO:os meldet den abgeschlossenen Pick an Ihr WMS. Bestandsdaten, Auftragsstatus und Leistungskennzahlen sind in Echtzeit sichtbar.
Vorteile gegenüber Person-zur-Ware
Keine Laufwege mehr
In einem manuellen Fachbodenlager legen Kommissionierer 10 bis 15 Kilometer pro Schicht zurück. An der Kommissionierstation entfällt der Laufweg vollständig. Der Kommissionierer bleibt an seinem Arbeitsplatz – die Behälter kommen zu ihm.
Höhere Picks pro Stunde
Wenn Laufen, Suchen und Orientieren entfallen, bleibt mehr Zeit für das eigentliche Picken. Die Stationsauslastung ist planbar und konstant, unabhängig von der Größe des Lagers. In einem großen Fachbodenlager wächst der Vorteil: Während die Laufwege bei manueller Kommissionierung mit der Lagerfläche steigen, bleibt die Pick-Rate an der Kommissionierstation gleich.
Ergonomischer Arbeitsplatz
Die Kommissionierstation ist als Steharbeitsplatz konzipiert. Behälter werden in ergonomischer Höhe präsentiert – kein Bücken, kein Strecken, kein schweres Heben. Das reduziert körperliche Belastung und senkt krankheitsbedingte Ausfallzeiten.
Konstanter Durchsatz
Manuelle Kommissionierung schwankt: mit der Tagesform, der Erfahrung des Mitarbeiters, der Lagerfläche, die durchlaufen werden muss. Die Kommissionierstation liefert einen konstanten, planbaren Durchsatz – unabhängig von der Lagergröße und der Schichtbesetzung.
Weniger Kommissionierfehler
Jeder Pick an der Station wird durch NEO:os gesteuert und über Pick-by-Light oder Pick-by-Display visuell angeleitet. Der richtige Behälter wird zum richtigen Zeitpunkt präsentiert. Verwechslungen durch falsches Regal, falsches Fach oder falschen Artikel werden systemseitig ausgeschlossen.
70 % weniger Picking-Personal
Die Kombination aus automatisiertem Transport und stationsbasierter Kommissionierung reduziert den Personalbedarf im Picking um 70 %. Die verbleibenden Mitarbeiter arbeiten an der Station – produktiver, ergonomischer und mit planbaren Schichten.
Technische Daten der NEO:pickstation
| Handling-Robotik | Roboterarm | |
| Behälter-Präsentierung | Automatisch, ergonomische Höhe | |
| Arbeitsplatztyp | Steharbeitsplatz | |
| Pick-Anzeige | Pick-by-Light / Pick-by-Display | über NEO:os |
| Steuerungssoftware | NEO:os | Auftragssteuerung, Flottenmanagement, WMS-Anbindung |
| Transport-Roboter | NEO:runner | |
| WMS-Integration | REST-API | Ihr WMS bleibt führendes System |
| Behältergröße | Max. 380 x 270 x 140 mm | |
| Artikelgewicht | Max. 5 kg |
Nachgewiesene Ergebnisse
Aktuell gibt es keinen anderen Anbieter außer NEO, der Goods-to-Person-Automatisierung speziell für Fachbodenregal-Umgebungen anbietet.
Integration in bestehende Fachbodenlager
Die Kommissionierstation von NEO setzt keinen Neubau und keine spezielle Regaltechnik voraus. Sie arbeitet mit Ihren bestehenden Fachbodenregalen - das unterscheidet sie grundlegend von klassischen Goods-to-Person-Systemen wie AKL oder Shuttle-Anlagen.
Was bleibt:
- Ihre Fachbodenregale bleiben stehen. Kein Regalwechsel, kein Umbau, keine Bauarbeiten.
- Ihr WMS bleibt die führende Instanz. NEO:os integriert sich als nachgelagerte Schicht per REST-API.
- Ihr Lagerlayout bleibt unverändert. Die NEO:runner navigieren in Ihren vorhandenen Gassen (Mindestbreite: 85 cm).
- Ihr laufender Betrieb wird nicht unterbrochen. Installation und Integration erfolgen im laufenden Betrieb.
Was hinzukommt:
- NEO:pickstation: Ein kompakter, ergonomischer Arbeitsplatz mit Roboterarm und Pick-Anzeige. Platzbedarf: wenige Quadratmeter im Lagerbereich.
- NEO:runner Flotte: NEO:runner, die autonom Behälter zwischen Regal und Station transportieren.
- NEO:os: Die Orchestrierungssoftware, die Aufträge, Roboter und Station koordiniert.
Von der Entscheidung bis zum ersten automatisierten Pick vergehen 6-8 Wochen. Die meisten Kunden starten mit einem Piloten - einer Station und einer kompakten Roboterflotte - und skalieren nach validiertem Betrieb.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Ware-zur-Person und Person-zur-Ware?
Bei Person-zur-Ware läuft der Kommissionierer zum Regal, sucht den Artikel und entnimmt ihn. Bei Ware-zur-Person bringt ein automatisiertes System den Behälter mit dem Artikel direkt zum Arbeitsplatz des Kommissionierers. Der Mitarbeiter bleibt an der Station – Laufwege entfallen vollständig. In einem typischen Fachbodenlager spart das 10 bis 15 Kilometer Fußweg pro Schicht.
Wie viele Picks pro Stunde schafft die NEO:pickstation?
Die Pick-Rate hängt vom Artikelspektrum und der Auftragsstruktur ab. Der entscheidende Unterschied zur manuellen Kommissionierung: Die Rate bleibt konstant und planbar - unabhängig von der Lagergröße. In einem großen Fachbodenlager, wo manuelle Kommissionierer lange Laufwege zurücklegen, ist der Produktivitätsgewinn am größten. Konkrete Zahlen für Ihr Setup ermitteln wir im Fit-Check.
Brauche ich speziell geschultes Personal für die Station?
Nein. Die Station ist für einfache Bedienung ausgelegt. Pick-by-Light oder Pick-by-Display zeigen Artikel, Menge und Zielbehälter an - der Kommissionierer folgt den Anweisungen auf dem Display. Die Einarbeitung dauert in der Regel wenige Stunden, nicht Tage. Das macht die Station auch für Leih- und Saisonkräfte geeignet.
Kann die NEO:pickstation in jedes Fachbodenlager integriert werden?
Die Station ist kompatibel mit Standard-Fachbodenregalen, unabhängig vom Hersteller. Voraussetzungen: Gangbreite mindestens 85 cm, nutzbare Regalhöhe bis 250 cm, ebener Hallenboden. Artikel müssen innerhalb 380 x 270 x 140 mm und max. 5 kg liegen. Ob Ihr Standort passt, klären wir im kostenlosen Fit-Check.
Fit-Check anfordern
Sehen Sie die NEO:pickstation im Einsatz – mit Ihren Artikeldaten, Ihrem Lagerlayout und Ihren Volumina. Wir zeigen, wie Behälter automatisch zur Station transportiert und präsentiert werden, wie Pick-by-Light und Pick-by-Display den Kommissionierer unterstützen, welche Pick-Raten für Ihr Artikelspektrum realistisch sind und wie der Pilotstart in 6-8 Wochen abläuft. Kostenlos. Unverbindlich. Ergebnis innerhalb weniger Tage.
Fit-Check anfordern