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Versandmanufaktur und GLS - von 1 auf 3 Systeme

Die Versandmanufaktur ist ein 3PL-Fulfillment-Dienstleister und eine GLS-Tochter. Das Unternehmen hat mit NEO den Schritt von der manuellen Kommissionierung zur Ware-zur-Person-Automatisierung gemacht - und ist inzwischen von einer auf drei Kommissionierstationen gewachsen. Diese Skalierung ist der stärkste Beweis für das, was im Automatisierungsmarkt am meisten zählt: Wiederholungsentscheidung im laufenden Betrieb.

400
Picks/h
Pickleistung pro Station
70 %
weniger
Kommissionierpersonal
2-3×
mehr
Lagerkapazität
1 → 3
Systeme
Kommissionierstationen skaliert
0 €
CapEx
Pay-per-Pick-Modell

NEO automatisiert die Kommissionierung in bestehenden Fachbodenregalen im Pay-per-Pick-Modell. Autonome mobile Roboter (NEO:runner) holen Behälter aus den vorhandenen Regalen und transportieren sie zur PickStation. Pickleistung: 400 Picks pro Stunde. Der Personalbedarf in der Kommissionierung sinkt um 70 %. Die Implementierung erfolgte im laufenden Betrieb, ohne CapEx.

Die Ausgangslage

Als 3PL-Dienstleister steht die Versandmanufaktur vor einem spezifischen Set an Herausforderungen, das sich von produzierenden Unternehmen oder Eigenlagerbetreibern deutlich unterscheidet.

Multi-Client-Betrieb

Das Lager bedient mehrere Auftraggeber gleichzeitig. Jeder Kunde bringt eigene Artikelspektren, eigene Anforderungen an Verpackung und Versand und eigene Volumenschwankungen mit. Die operative Komplexität ist entsprechend hoch.

Schwankendes Volumen

Fulfillment-Dienstleister arbeiten mit stark variablen Tagesvolumina. Peak-Saisons wie Black Friday, Weihnachtsgeschäft oder saisonale Kampagnen können das Tagesvolumen um ein Vielfaches steigern - gefolgt von Phasen mit deutlich niedrigerem Auftragseingang.

Personaldruck

In einem Umfeld mit schwankendem Bedarf ist die Personalplanung besonders anspruchsvoll. Temporäres Personal muss schnell eingearbeitet werden, die Fluktuation ist hoch und die Verfügbarkeit gerade in Peak-Zeiten eingeschränkt.

Symmetrische Draufsicht auf NEO:runner in der Regalgasse der Versandmanufaktur

Bestehende Infrastruktur

Die Versandmanufaktur arbeitet mit konventionellen Fachbodenregalen. Ein Neubau oder die Umstellung auf eine komplett neue Lagertechnologie war keine Option - zu teuer, zu langwierig und zu riskant für ein Geschäftsmodell, das auf Flexibilität aufbaut.

Der Weg zu NEO

Die Entscheidung für NEO fiel aus drei Gründen:

Erstens: Automatisierung ohne CapEx. Als 3PL-Dienstleister ist die Versandmanufaktur besonders kostengetrieben. Das Pay-per-Pick-Modell von NEO eliminiert das Investitionsrisiko vollständig. Es gibt keine Anschaffungskosten, kein Leasing und keine langfristige Kapitalbindung. Die Kosten skalieren direkt mit dem tatsächlichen Volumen - genau das, was ein Fulfillment-Geschäft braucht.

Zweitens: Integration im Bestand. NEO arbeitet in den bestehenden Fachbodenregalen. Kein Umbau, kein Neubau, kein Stillstand. Für einen laufenden Lagerbetrieb mit aktiven Kundenverträgen ist das entscheidend - eine monatelange Bauphase ist schlicht nicht darstellbar.

Drittens: Schnelle Ergebnisse. NEO-Implementierungen erreichen den Produktivbetrieb in 6 bis 8 Wochen. Für die Versandmanufaktur bedeutete das: Ergebnisse innerhalb eines Quartals, nicht innerhalb eines Jahres.

Mehr zum Pay-per-Pick-Modell →

Die Umsetzung: Vom Pilot zum Produktivbetrieb

Die Einführung von NEO bei der Versandmanufaktur folgte einem strukturierten Pfad, der das Risiko für den laufenden Betrieb minimierte.

1

Pilotprojekt

Der Start erfolgte mit einer einzelnen Kommissionierstation und einer begrenzten NEO:runner Flotte. In dieser Phase wurde das System in den bestehenden Lagerbetrieb integriert: WMS-Anbindung, Einrichtung der Ware-zur-Person-Station, Einfahren der Roboter in die vorhandenen Regalgassen.
Das Pilotprojekt hatte ein klares Ziel: Nachweis, dass die Automatisierung im Tagesgeschäft funktioniert - mit echten Aufträgen, echten Artikeln und unter realen Bedingungen.

2

Proof of Concept

Nach dem erfolgreichen Pilotstart wurde das System unter Volllast getestet. Die entscheidenden Fragen waren: Hält die Pickleistung im Dauerbetrieb? Funktioniert die WMS-Integration zuverlässig? Wie verhält sich das System bei Volumenschwankungen?
Die Ergebnisse überzeugten. Die Pickleistung erreichte ein stabiles Niveau, die Fehlerquote sank und die Mitarbeiter an der Kommissionierstation berichteten über deutlich reduzierte körperliche Belastung.

3

Produktivbetrieb

Die erste Kommissionierstation ging in den regulären Tagesbetrieb über. Ab diesem Punkt war NEO kein Testprojekt mehr, sondern ein fester Bestandteil der operativen Infrastruktur der Versandmanufaktur.

Die Ergebnisse

400Picks/h
Pickleistung pro Station
70%
Weniger Kommissionierpersonal
2-3×
Höhere Lagerkapazität
6-8Wochen
Von Entscheidung bis Go-Live
0
Vorab-Investition
NEO PickStation der Versandmanufaktur in Bewegung - Frontalansicht der automatisierten Kommissionierung

400 Picks/h

Pickleistung pro PickStation

„Kein anderer Anbieter verbindet eine so einfache Automatisierungslösung mit einer höheren Lagerdichte wie NEO. Wir sehen großes Potenzial, unsere Fulfillment-Strategie mit NEO deutlich zu unterstützen.“

Frank Hammermeister
CEO, Versandmanufaktur GmbH (GLS Group)

Skalierung: Von 1 auf 3 NEO:pickstations

NEO:runner Flotte im Versandmanufaktur-Lager - Weitwinkelansicht der skalierten Lösung

Der stärkste Indikator für den Erfolg einer Automatisierungslösung ist nicht die erste Installation - sondern die Entscheidung, weitere Systeme hinzuzufügen.

Die Versandmanufaktur hat nach dem erfolgreichen Produktivbetrieb der ersten Station zwei weitere Kommissionierstationen in Betrieb genommen. Diese Skalierung von einem auf drei Systeme belegt:

Betriebliche Zuverlässigkeit

Das System hat sich im Dauerbetrieb bewährt - mit echten Aufträgen, unter realen Bedingungen und über einen längeren Zeitraum.

Wirtschaftlichkeit

Die Ergebnisse rechtfertigten die Erweiterung. Im Pay-per-Pick-Modell bedeutet jede zusätzliche Station zusätzliche Kapazität ohne zusätzliches Investitionsrisiko.

Skalierbare Architektur

NEO ist so konzipiert, dass weitere Stationen und Roboter ohne Umbau hinzugefügt werden können. Die Erweiterung ist ein operativer Vorgang, kein Bauprojekt.

Für den 3PL-Markt ist diese Skalierungsgeschichte besonders aussagekräftig: Ein Fulfillment-Dienstleister, der sein eigenes Geld in zusätzliche Kapazität investiert, hat die Lösung im härtesten Test bewährt - dem täglichen Geschäftsbetrieb.

Erfahren Sie, wie NEO für 3PL-Lager funktioniert →

Fazit

Die Versandmanufaktur zeigt, wie Ware-zur-Person-Automatisierung in einem anspruchsvollen 3PL-Umfeld funktioniert: Multi-Client-Betrieb, schwankendes Volumen, bestehende Fachbodenregale und hoher Kostendruck.

Der Weg vom Pilotprojekt über den Produktivbetrieb bis zur Skalierung auf drei Systeme bestätigt, dass NEO nicht nur eine technische Machbarkeitsstudie ist, sondern eine produktive Automatisierungslösung für den operativen Lagerbetrieb.

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